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Besser machen als im Hinspiel

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Text: Hinnerk Schröer

 

WIETMARSCHEN. Mit dem 3:0-Erfolg gegen den Detmolder TV haben die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen zuletzt Boden gut gemacht im Abstiegskampf der 3. Liga. Das Restprogramm für Trainer Matthias Haarmann und seine Mannschaft hat es allerdings in sich: Die Wietmarscherinnen bekommen es bis Saisonende fast ausschließlich mit Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. So wie heute. Um 19 Uhr sind die Niedergrafschafterinnen in Sundern zu Gast. Der gastgebende RC Sorpesee holten erst am vergangenen Spieltag beim 3:0-Sieg in Bonn die ersten Punkte des Jahres. Dabei festigten die Sauerländerinnen Platz vier in der Tabelle.

 

Das Heimspiel gegen den letztjährigen Zweitligisten haben die Wietmarscherinnen nicht in guter Erinnerung. Beim glatten 0:3 waren sie chancenlos. „Da hat Sorpesee wirklich stark gespielt, aber wir hatten auch keinen guten Tag“, sagt Haarmann, der sich die Begegnung in dieser Woche zur Spielvorbereitung noch einmal in voller Länge angesehen hat. Seitdem hat sich das Spiel der Wietmarscherinnen allerdings erheblich stabilisiert. Die Fortschritte beim Tabellenletzten wurden auch beim Sieg gegen Detmold deutlich. Auch wenn Haarmann den 3:0-Erfolg im Kellerduell nicht überbewerten möchte: „Wir können das einordnen. Detmold war kein starker Gegner.“ Die taktischen Schachzüge gingen aber auf. So verlieh Julia Osseforth (Foto) dem Wietmarscher Spiel als Libera Stabilität.

 

Ob die Allrounderin auch heute die Rolle einnimmt, entscheidet sich kurzfristig – und hängt auch davon ab, ob mit Tina Brümmer eine Alternative für Theresa Niehoff zur Verfügung steht. Aber auch ohne eine zweite Zuspielerin als Wechselmöglichkeit auf der Bank denkt Haarmann über eine Wiederholung der Personalrochaden von letzter Woche nach: „Vielleicht gehen das Risiko trotzdem ein.“