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SVW mal wieder ohne „Killer-Gen

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Text: Hinnerk Schröer

 

GÖTTINGEN. Ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs in der Dritten Liga war am Sonnabend das Gastspiel der Volleyballerinnen des SV Wietmarschen bei Tuspo Weende. Die Mannschaft von Trainer Matthias Haarmann hatte beste Möglichkeiten, etwas Zählbares aus Göttingen mitzubringen, stand nach der 1:3 (25:23, 22:25, 24:26, 18:25)-Niederlage aber wieder einmal mit leeren Händen da. „Uns fehlt in den entscheidenden Momenten das Killer-Gen, um den Sack auch zuzumachen“, stellte Haarmann fest.

 

Gegen Weende hatten die Wietmarscherinnen bei einer 24:22-Führung im dritten Satz zweimal die Möglichkeit, eine 2:1-Satzführung herauszuspielen und damit mindestens schon einmal einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen. Die Gäste schafften es aber nicht, ihre Satzbälle zu verwerten, und sahen sich wenig später ihrerseits einem 1:2-Rückstand gegenüber.

 

Vor dem vierten Satz stellte Haarmann sein Team auf mehreren Positionen um, konnte damit aber auch keine Wende einleiten. Der Knackpunkt im Spiel der Niedergrafschafterinnen, die seit dem Ausfall von Ines Rosowski- Schröer ohne Libera auflaufen müssen, war die Annahme. „Da hatten wir wirklich eine schlechte Quote“, ärgerte sich Haarmann, der gleichzeitig Zuspielerin Theresa Niehoff ein Sonderlob zollte. Denn die Spielgestalterin schaffte es trotz des schwachen ersten Passes immer wieder, ihre Angreiferinnen gut in Szene zu setzen. So ging Satz Nummer eins mit 25:23 an den SVW und auch in den Sätzen zwei und drei agierte das Team auf Augenhöhe.

 

SV Wietmarschen: T. Niehoff, K. Niehoff, Bruns, Helming, Engbers, Osseforth, Herwich, Thys, Timmers.