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Der SV Wietmarschen kommt im Abstiegskampf nicht vom Fleck

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Text: Hinnerk Schröer

 

Wietmarschen. Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen kommen im Abstiegskampf der 3. Liga nicht vom Fleck. Am Sonntag hatte die Mannschaft von Trainer Matthias Haarmann vor heimischen Publikum den TV Cloppenburg in zwei Sätzen zwar klar im Griff, musste sich in der Endabrechnung aber im Tiebreak geschlagen geben. 25:17, 15:25, 25:18, 13:25 und 9:15 lauteten aus Sicht des SVW die Satzergebnisse in der sehr wechselhaften Partie.

 

Dabei starteten die Wietmarscherinnen, die kurzfristig auch noch auf Dana Engbers verzichten mussten, gut in die Begegnung. Daniela Thys sorgte im ersten Satz mit einer Aufschlagserie zum 20:15 für die Vorentscheidung. „Da waren wir sehr präsent und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Haarmann. So schafften es die Gastgeberinnen auch, den starken Cloppenburger Angriff auszuschalten.

 

Im zweiten Durchgang war die Partie bis zum 12:12 ausgeglichen. Eine Schwächeperiode des SVW aber ließ die Gäste bis auf 19:12 davon ziehen. „Wir haben zu oft Phasen, in denen wir keinen Zugriff bekommen“, ärgerte sich der SVW-Coach über ein Manko, das auch im weiteren Verlauf der Partie nicht auszumerzen sein sollte. Im dritten Spielabschnitt zeigten die Gastgeberinnen aber Kampfgeist und ihr Potenzial. Nach einem 5:9-Rückstand ging der SVW beim 13:12 wieder in Führung und machte anschließend mit zwei starken Aufschlagserien von Franziska Helming und Marielle Herwich sowie schnellem und variablem Angriffsspiel die entscheidenden Punkte zum Satzgewinn.

 

Wie nach dem Gewinn des ersten Satzes konnten die Wietmarscherinnen den Schwung nicht mitnehmen. Bis zum 9:11 waren sie zwar noch auf Schlagdistanz, danach lief allerdings nur noch wenig zusammen. Die Cloppenburgerinnen, bei denen mit Vanessa Hansmann auch eine Nordhornerin auflief, dominierten das Spiel fortan deutlich. Vor allem gegen die groß gewachsenen Angreiferinnen des TVC fanden die Wietmarscherinnen keine Mittel mehr. So ging nicht nur der vierte Durchgang verloren, sondern misslang auch der Start in den Tiebreak (1:4). Diesen Vorsprung baute der Tabellenfünfte zum 15:9-Sieg aus.