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SV Wietmarschen vergibt seine Möglichkeiten

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Autor: Hinnerk Schröer

Foto: Jürgen Lüken

 

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben am Sonnabend im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den ASV Senden hatte das Team von Trainer Matthias Haarmann mit 1:3 (23:25, 25:17, 16:25, 23:25) das Nachsehen.

 

WIETMARSCHEN. Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben am Sonnabend im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im Heimspiel gegen den ASV Senden hatte das Team von Trainer Matthias Haarmann mit 1:3 (23:25, 25:17, 16:25, 23:25) das Nachsehen. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Aber um zu gewinnen, muss man auch in der entscheidenden Phase die Punkte machen“, sagte Haarmann und nahm dabei die Tatsache ins Visier, dass am Ende der beiden heiß umkämpften Sätze jeweils die Gäste aus dem Münsterland jubeln durften.

 

Vor der Partie mussten die Wietmarscherinnen nach dem Ausfall von Ines Rosowski- Schröer noch einen weiteren Rückschlag verkraften: Maren Timmers konnte krankheitsbedingt nicht auflaufen. Im ersten Durchgang setzte sich zunächst keine Mannschaft entscheidend ab. So hatten beim 23:23 noch beide Teams die Chance auf den Satzgewinn. Den fuhren anschließend die Gäste aus Senden ein.

 

Im zweiten Spielabschnitt trat der SVW dann aber erheblich druckvoller auf. Mit starkem und variablem Angriffsspiel erarbeiteten sich die Gastgeber, die vom Publikum auch am ungewohnten Sonnabend-Spieltag lautstarkt unterstützt wurden, schnell einen hohen Vorsprung heraus. Den Schwung des 25:17 nahm der SVW zunächst auch in den dritten Satz mit. Franziska Helming sorgte von der Aufschlaglinie für eine 11:5-Führung. Die hatte aber nicht lange Bestand, denn im weiteren Verlauf des Satzes schafften es die Wietmarscherinnen mehrfach nicht, druckvolle Phasen des ASV zu durchbrechen. Die Gäste glichen schnell zum 11:11 aus und verwandelten wenig später einen 14:15-Rückstand in ein 25:16. „In den Phasen haben wir keine Mittel gefunden“, ärgerte sich Haarmann.

 

Bei einem 10:16-Zwischenstand sah es bereits so aus, als ob die Partie zugunsten der Gäste gelaufen sei. Dana Engbers machte anschließend aber viel Druck mit ihrem Aufschlag und sorgte für den Ausgleich (16:16). Die Chancen, mit dem Gewinn des zweiten Satzes mindestens einen Punkt einzufahren, ließen die Gastgeberinnen in der Folgezeit aber ungenutzt. „Eigene Fehler haben uns dann das Genick gebrochen“, stellte der SVW-Coach enttäuscht fest.

 

Mit der Niederlage vergaben die Wietmarscherinnen auch die Gelegenheit, im Abstiegskampf in der Tabelle weiter zu den Konkurrenten aus Bonn und Senden aufzurücken.

 

SV Wietmarschen: T. Niehoff, K. Niehoff, Engbers, Herwich, Thys, Osseforth, Helming, Bruns.