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1:5 – SV Wietmarschen verpasst nachträglichen Aufstieg klar

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Autor: Holger Wilkens 

 

Der Fußball-Kreisligist ging im entscheidenden Relegations-Heimspiel gegen die SG Freren 1:0 in Führung, kam dann aber noch unter die Räder. Rund 1300 Zuschauer sahen jubelnde Gäste, die jetzt in der Bezirksliga antreten dürfen. Wahrscheinlich zumindest.

 

 

Hängende Köpfe statt Freudentänze, große Enttäuschung statt der erhofften Sektdusche: Durch eine deutliche 1:5 (1:1)-Niederlage im Heimspiel der Relegationsrunde gegen die SG Freren hat der SV Wietmarschen am Mittwochabend den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga verpasst. Stattdessen konnten die Gäste aus dem Emsland jubeln, die sich am Ende in den Duellen gegen Wietmarschen und dem VfL Emslage auf Grund des besseren Torverhältnisses durchsetzten. „Es hat nicht sollen sein“, ärgerte sich Wietmarschens Trainer Marco Plickert nach einem ernüchternden Auftritt vor gut 1300 Zuschauern im heimischen Stadion, „Freren war einfach besser, vor allem in der zweiten Halbzeit.“

 

Ein Heimspiel, ein großes Publikum und dazu noch der 2:0-Auftaktsieg gegen Emslage im Rücken: Die Ausgangsposition war optimal für den SVW, auch wenn Plickert sein Team sowohl vor dem Gegner als auch vor allzu großer Zuversicht gewarnt hatte. Und tatsächlich suchten die Gäste von Beginn vor allem mit vielen langen Bällen den direkten Weg nach vorne. Als Freren immer gefährlicher wurde, schlugen die Niedergrafschafter jedoch zu: Andreas Groven setzte in seinem letzten Spiel für den Kreisligisten mit einem starken Diagonalpass Daniel Kathorst in Szene, der zum 1:0 einschob (28.). „Wir haben das erhoffte Tor gemacht, alles lief bestens“, sagte Plickert. Doch noch vor der Pause kam der emsländische Kreisligist durch einen Elfmeter zum verdienten 1:1-Ausgleich – und nach der Pause übernahm Freren komplett die Spielkontrolle. Der Lohn: Zwei frühe Tore in der 48. und 53. Minute. „Das schnelle 2:1 hat uns das Genick gebrochen“, meinte Marco Plickert. Torwart Thomas Stegemann, in Emslage noch mit zahlreichen starken Paraden, lenkte einen Kopfball von Yannik Krüp unglücklich ins Tor. Beim dritten Gegentreffer durch Daniel Holt erneut per Kopf nach einer Ecke war er allerdings machtlos – und in der Folge verhinderte er zudem noch eine höhere Niederlage als 1:5. Denn während sich die stark aufspielenden Frerener immer wieder Chancen erarbeiteten, kam der SV Wietmarschen in Halbzeit zwei überhaupt nur einmal gefährlich vor das gegnerische Tor – und das war kurz vor Schluss, als Groven erneut für Kathorst auflegte, der aber den Ball im Strafraum aber knapp verfehlte. „Wenn man so spielt wie wir heute, dann hat man den Aufstieg auch nicht verdient. Schon in Emslage haben wir glücklich gewonnen“, gab Trainer Plickert zu.

 

Angesichts des großen Jubels der Frerener und ihres Anhangs ist zu hoffen, dass sie nächste Saison tatsächlich auch in der Bezirksliga antreten dürfen – denn noch steht das Ergebnis einer Berufungsverhandlung im Fall des TSV Oldenburg aus. Bleibt der Klub nämlich in der Landesliga, steigt Holthausen-Biene doch ab – und die komplette Relegationsrunde war dann ohne Wert.