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SV Wietmarschen will der Relegations-Spezialist bleiben

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Autor: Holger Wilkens

 

Der Niedergrafschafter Fußball-Kreisligist will den dritten Sieg in einer Aufstiegsrunde nach 2009 und 2016: Wietmarschen spielt am Mittwoch um 19.30 Uhr auf eigenem Platz gegen die SG Freren um einen aktuell noch freien Platz in der Bezirksliga.

 

Nur noch ein Spiel (und eine Entscheidung des Bezirkssportgerichts) vom Aufstieg in die Bezirksliga entfernt sind die Fußballer des SV Wietmarschen: Der Niedergrafschafter Kreisligist erwartet am Mittwoch (19.30 Uhr) im letzten Duell der Relegation die SG Freren. Beide Mannschaften können die Aufstiegsrunde noch gewinnen – den Wietmarschern reicht jedoch sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied für die Bezirksliga. „Wir wissen aber sehr genau, dass noch gar nichts entschieden ist“, warnt Torwart Thomas Stegemann und erinnert an die Relegation vor zwei Jahren: „Da haben wir das erste Spiel verloren – und waren am Ende doch Erster.“

 

Die Wietmarscher haben sich in der Vergangenheit als ausgewiesene Relegations-Experten gezeigt: Stegemann stand schon 2009 im Tor, als sich der Verein in einer Runde mit dem SV Dalum (1:1) und Union Meppen (1:0) durchsetzte. Seitdem gab es nur noch vor zwei Jahren eine Relegation – und wieder feierte der SVW mit Thomas Stegemann den Aufstieg.

 

„Die Ausgangslage ist gefährlich. Viele denken, wir sind schon durch“, warnt auch SVW-Trainer Marco Plickert vor dem Duell gegen Freren und betont: „Wir werden nicht auf Unentschieden spielen, sondern wollen möglichst früh ein Tor schießen.“ Sollten sich die Wietmarscher auch dieses Mal durchsetzen, müssten sie allerdings noch um den tatsächlichen Aufstieg bangen. Immerhin muss das Bezirkssportgericht noch über einen Protest der Landesliga-Absteiger vom TSV Oldenburg entscheiden – und sollte ihren Einwänden gegen Spielwertungen am Grünen Tisch stattgegeben werden, bliebe der TSV in der Landesliga und Holthausen/Biene müsste den Gang in die Bezirksliga III antreten. Somit wäre gar kein Platz für einen weiteren Aufsteiger frei. „Damit beschäftigen wir uns nicht. Wir wollen dieses ganz besondere Spiel genießen“, sagt Stegemann. Er weiß, wovon er redet: Das entscheidende Heimspiel 2009 gegen Meppen verfolgten 2100 Zuschauer. „Das war Wahnsinn“, schwärmt der Torwart.

 

Auch am Mittwochabend hofft Wietmarschen auf die Unterstützung vieler Fans – und vieler Fußballer, die von einem Aufstieg des SVW profitieren würden: Denn sollte er einen Platz in der Kreisliga frei machen, rücken der FC Schüttorf 09 II (1. Kreisklasse), Borussia Neuenhaus II (2. Kreisklasse), SpVgg. Brandlecht-Hestrup III (3. Kreisklasse) und die Sturmvögel Hilten (4. Kreisklasse) in die nächst höhere Liga auf.