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Ein Derby zum Saisonfinale in der 3. Liga

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Text: Hinnerk Schröer

 

WIETMARSCHEN. Für die beiden Grafschafter Volleyball- Teams in der 3. Liga endet die Saison, wie sie angefangen hat – mit einem direkten Duell. Um 15 Uhr stehen sich der SV Wietmarschen und die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim am Sonntag in der Sporthalle in Wietmarschen zum Derby gegenüber.

 

„Am letzten Spieltag finden alle Spiele zeitgleich statt. Deshalb beginnen wir eine Stunde früher als gewohnt“, berichtet Matthias Haarmann, der sich mit seiner Mannschaft für das Saisonfinale zwei Ziele gesetzt hat. „Wir wollen Emlichheim einmal in dieser Saison schlagen und nicht Tabellenletzter werden“, betont der SVWCoach. Die rote Laterne, die die Wietmarscherinnen fast über die gesamte Saison inne hatten, wollen sie an den Detmolder TV weitergeben, der mit elf Punkten bislang einen Zähler mehr gesammelt hat als die Gastgeberinnen.

 

Allerdings wollen sich auch die Gäste im Derby keine Blöße geben. Trainerin Claudia Volkers und ihre Mannschaft wollen die Erfolgsserie der vergangenen Wochen fortschreiben. In den letzten drei Spielen verbuchte die SCU-Reserve die optimale Bilanz von neun Punkten und untermauerte damit ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte. „Wir wollen auch in Wietmarschen zeigen, dass wir zurecht dort stehen“, betont Volkers, die morgen personell allerdings improvisieren muss.

 

Neben Spielführerin Lisa Oudehinkel und Libera Jessica Majert fallen mit Thori Kwast und Alena Klok auch beide Zuspielerinnen krankheitsbedingt aus. Deshalb waren beim gestrigen Abschlusstraining mit Janine van der Zwaan und Lena Koenders zwei Zuspielerinnen aus der dritten Mannschaft dabei, die ihre Saison in der Verbandsliga bereits beendet haben und aller Voraussicht nach auch am Sonntag in die Regierolle schlüpfen werden.

 

Für mehrere Spielerinnen auf beiden Seiten ist die morgige Partie kein Spiel wie jedes andere. Mit Dana Engbers, Marielle Herwich und Daniela Thys kommen drei Spielerinnen des SVW-Kaders aus Emlichheim, die lange das SCU-Trikot getragen haben. Auf Emlichheimer Seite hat Loreen Huy in der Vergangenheit bereits für die Wietmarscherinnen angegriffen. „Derbys sind immer etwas Besonderes“, betont Haarmann nicht nur wegen dieser Konstellationen. Der SVW-Coach kann zum ersten Mal seit langer Zeit wieder aus dem Vollen schöpfen. So ist Maren Timmers nach ihrer Verletzungspause wieder einsatzbereit und auch Marielle Herwich, die zuletzt gegen Aligse passen musste, ist wieder mit von der Partie.

 

Im Hinspiel in der Vechtetalhalle standen sich beide Mannschaften als frisch gebackene Aufsteiger gegenüber. Beim 3:1-Erfolg der Emlichheimerinnen begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Am Ende des vierten Durchgangs ließ der SVW aber mehrere Satzbälle ungenutzt und stand am Ende mit leeren Händen da.