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SVW steht wieder mit leeren Händen da

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Text: Hinnerk Schröer

Foto: Karsten Rump

 

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben gestern Nachmittag die nächste bittere Niederlage in der 3. Liga kassiert. Im Heimspiel gegen den TV Eiche Horn Bremen zeigte die Mannschaft von Trainer Matthias Haarmann erneut eine gute Leistung, hatte beste Möglichkeiten und steht nach der 1:3 (25:13, 21:25, 16:25, 25:27)-Niederlage punktemäßig doch wieder mit leeren Händen da.

 

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gut gespielt. Umso bitterer ist es, dass wir uns wieder nicht belohnt haben“, sagte Haarmann.

 

Die größte Chance auf einen Punktgewinn ließen die Wietmarscherinnen dabei im vierten Satz ungenutzt. Beim Stand von 24:22 und wenig später beim 25:24 hatten die Gastgeberinnen insgesamt drei Satzbälle. Am Ende jubelten aber die Gäste aus Bremen über die perfekte Ausbeute von drei Punkten.

 

Vor dem Spiel hatte Haarmann zunächst eine Hiobsbotschaft hinnehmen müssen. Neben Ines Rosowski-Schröer fiel auch Dana Engbers kurzfristig aus. Zudem war Katrin Bruns noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. Diesen Nachteil machten die Wietmarscherinnen über weite Strecken der Begegnung gut wett. Ein Sonderlob verdiente sich bei ihrer Premiere in der erstenMannschaft und in der dritthöchsten Spielklasse Tina Brümmer. Das 15-jährige Talent aus der zweiten Mannschaft feierte auf der Libera-Position einen starken Einstand. Im ersten Satz ließ das SVW-Team die Gäste überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Beim Stand von 11:6 brachte Daniela Thys ihre Mannschaft von der

 

Aufschlaglinie entscheidend in Front. Der zweite Durchgang lief bis zu einem 18:14-Vorsprung ebenfalls noch sehr rund. Dann sorgte aber eine Fehlerserie für einen 18:21Rückstand und den Verlust des zweites Satzes.

 

Im dritten Durchgang zogen die Bremerinnen von 6:6 entscheidend auf 14:6 davon. Davon ließen sich die Gastgeberinnen aber nicht entmutigen. Im vierten Satz lag das SVW-Team durchgehend in Front, schaffte es in der Schlussphase aber nicht, die Früchte zu ernten. „Nach den drei vergebenen Satzbällen war die Enttäuschung natürlich groß“, berichtete Haarmann. Mit vier Punkten bleibt der Aufsteiger deshalb im Tabellenkeller stecken.

SV Wietmarschen:  T. Niehoff, K. Niehoff, Timmers, Helming, Herwich, Osseforth, Thys, Bruns, Brümmer.