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Aufsteiger peilt den Klassenverbleib an

Die Volleyballerinnen aus unserer I. Damen sind zurück in der 3. Liga. Die Grafschafter Nachrichten haben einen Ausblick auf die kommende Saison gewagt und mit Trainer Matthias Haarmann über das Saisonziel der Mannschaft gesprochen.

 

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Autor: Hinnerk Schröer

 

Aufsteiger peilt den Klassenverbleib an

Wietmarscherinnen sind zurück in der 3. Liga

 

Vier Volleyballerinnen sind neu im Aufgebot von SVW-Trainer Matthias Haarmann. Mit dem Saisonauftakt am Sonnabend in Emlichheim wartet direkt ein besonderes Duell auf den Drittliga-Rückkehrer.

 

WIETMARSCHEN. Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen sind zurück in der West-Staffel der 3. Liga – und wollen dort auch bleiben. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt“, sagt Trainer Matthias Haarmann. Der Start in die neue Spielzeit ist allerdings noch mit einigen Fragezeichen behaftet. Denn nach der Vizemeisterschaft in der Regionalliga hat es beim SVW personell einige Veränderungen gegeben. Vor allem der kleine Kader springt ins Auge. Während Haarmann in der vergangenen Saison mehr Spielerinnen im Aufgebot hatte, als an den Spieltagen auflaufen durften, hat sich das Blatt gewendet. Die Wietmarscherinnen gehen die Saison lediglich mit zehn Spielerinnen an. „In der letzten Saison war unser Kader zu groß. Jetzt dürfen wir nicht viele Ausfälle haben“, sagt Haarmann, der aber betont: „Wir sind auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzt.“ Zum Saisonauftakt am Sonnabend beim SC Union Emlichheim II (20 Uhr, Vechtetalhalle) ist das Aufgebot allerdings bereits dezimiert. Bei dem Grafschafter Derby werden die neue Libera Ines Rosowski-Schröer und Außenangreiferin Katrin Bruns aus privaten bzw. beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein. Haarmann ist deshalb zum Experimentieren gezwungen. Bei der Generalprobe, einem Vorbereitungsturnier in Spelle, warendie Mittelblockerinnen zusätzlich auch in der Abwehrformation im Einsatz. „Das hat gut funktioniert“, sagt der SVW-Coach, der mit seiner Mannschaft im Verlauf der langen Saisonvorbereitung lediglich zwei Turniere absolviert hat. Bei den Spielen wechselten sich Licht und Schatten ab. „Wir haben viele Sachen richtig gut gemacht, aber es gab auch schwächere Phasen, die wir uns in der Liga nicht erlauben dürfen“, sagt Haarmann.

 

Mit der zweiten Mannschaft des SCU treffen die Wietmarscherinnen morgen auf einen langjährigen Kontrahenten. In der vergangenen Spielzeit dominierten die beiden Teams die Regionalliga. Dabei hatte der Meister aus Emlichheim in den beiden direkten Duellen die Nase. „Sie haben eine starke Saison gespielt, aber wir waren in den beiden Spielen nicht chancenlos“, sagt Haarmann. Ein besonderes Duell ist Begegnung auch für die drei Spielerinnen im SVW-Kader, die bereits für den SCU gespielt haben. Neuzugang Daniela Thys ist aus der dritten Mannschaft des SCU nach Wietmarschen gewechselt. Beim SCU hat auch Dana Engbers das Volleyball spielen gelernt. Die Dritte im Bunde ist Marielle Herwich, die im Sommer vom TV Nordhorn zum SVW kam. „Spiele gegen Emlichheim haben immer ihren Reiz“, betont auch Haarmann.

 

Neben Rosowski-Schröer, Thys und Herwich ist Franziska Helming die vierte neue Spielerin im SVW-Aufgebot. Das große Talent, das auch zum Kader der NWVV-Auswahl gehört, rückt aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft auf.

SV Wietmarschen

Zuspiel: Theresa Niehoff, Julia Osseforth.

Außenangriff: Katrin Bruns, Dana Engbers, Daniela Thys. Mittelblock: Kim Niehoff, Maren Timmers, Franziska Helming. Diagonalangriff: Marielle Herwich. Libera: Ines Rosowski-Schröer.