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Satzung des SV Wietmarschen 1929 e.V.

§1 – Name und Sitz

Der im Jahre 1929 in Wietmarschen gegründete Verein führt den Namen „Sportverein Wietmarschen 1929 e.V.“.

Der Verein hat seinen Sitz in Wietmarschen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Nordhorn eingetragen.

§2 – Zweck des Vereins

Der Sportverein Wietmarschen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist es, Sport zu betreiben und den Sport in seiner Gesamtheit zu fördern und auszubreiten. Er erstrebt durch Leibesübungen und Jugendpflege die sittliche und körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder.
Der Sportverein ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.
Der Sportverein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§3 – Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen und den zuständigen Fachverbänden. Er regelt im Einklang mit dessen Satzungen Angelegenheiten selbstständig.

§4 – Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit in Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen, soweit nicht von den satzungsmäßig hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung hierfür erteilt wird.

§5 – Gliederung des Vereins

Der Verein gliedert sich im Innverhältnis in Abteilungen, welche die ausschließliche Pflege einer bestimmten Sportart betreiben.

Jede Abteilung gliedert sich weiterhin in Unterabteilungen:
a) Jugendabteilungen bis 18 Jahre
b) Seniorenabteilungen Alter ab 18 Jahren

§6 – Erwerb der Mitgliedschaft/ ordentliche Mitglieder

Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechtes über 6 Jahre erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen durch Unterschrift bekennt.

Für Jugendliche unter 18 Jahren ist die nach dem BGB erforderliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters maßgebend.

Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vereinsvorstandes erworben. Wird die Aufnahme abgelehnt, so steht dem Aufnahmesuchenden das

Beschwerderecht an den Ehrenrat zu, der dann endgültig zu entscheiden hat.

§7 – Ehrenmitglieder

Personen, die sich besonders um die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstands durch Beschluss der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von den Beitragsleistungen befreit.

§8 – Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:
a) Durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Kalenderhalbjahr.

b) Durch Ausschluss aus dem Verein auf Grund eines Beschlusses des Ehrenrats.

Durch Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die auf Grund der bisherigen

Mitgliedschaft zur Entstehung gelangten Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.

§9 – Ausschließungsgründe

Die Ausschließung eines Mitglieds kann nur in den nachstehenden bezeichneten

Fällen erfolgen:

a) Wenn die in §10 vorgesehene Pflichten der Vereinsmitglieder grob und schuldhaft verletzt werden.

b) Wenn das Mitglied seinem Verein gegenüber eingegangene Verbindlichkeiten nicht nachkommt.

c) Wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt, insbesondere gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Sportkameradschaft grob verstößt.

§10 – Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) Nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln

b) Die durch Beschluss der Jahreshauptversammlung festgelegten Beiträge zu entrichten

c) An allen sportlichen Veranstaltungen seiner Sportart nach Kräften mitzuwirken

§11 – Organe des Vereins

a) Die Jahreshauptversammlung
b) Der Vorstand
c) Die Abteilungsvorstände
d) Der Ehrenrat

§12 – Zusammentreffen und Vorsitz

Die Jahreshauptversammlung soll alljährlich einmal zwecks Beschlussfassung über die in §13 genannten Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, durch Anschlag am schwarzen Brett unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung mit einer Einberufungsfrist von mindestens 14 Tagen.

Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 5 Tage vor der Jahreshauptversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

Einfache Mitgliederversammlungen sind vom Vereinsvorstand nach der obigen Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20 Prozent der Mitglieder es beantragen.

§13 – Aufgaben

Der Jahreshauptversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.

Seiner Beschlussfassung unterliegt insbesondere

a) Wahl der Vorstandmitglieder
b) Wahl der Mitglieder des Ehrenrates
c) Wahl der Kassenprüfer
d) Ernennung von Ehrenmitgliedern
e) Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung für das kommende Geschäftsjahr
f) Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung
g) Genehmigung des Haushalts-Voranschlages unter Beschlussfassung über die Verwendung der aufgebrachten Finanzmittel.

§14 – Tagesordnung

Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen

1) Eröffnung und Begrüßung
2) Totenehrung
3) Protokollverlesen der letzten Jahreshauptversammlung
4) Feststellen der Anwesenden und der Stimmberechtigten
5) Geschäftsberichte
6) Bericht der Kassenprüfer
7) Bestimmung der Beiträge für das kommende Geschäftsjahr
8) Wahl des Wahlleiters
9) Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer
10) Neuwahlen
11) Anträge

§15 – Vereinsvorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) den beiden stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Geschäftsführer
d) dem Kassenwart
e) dem Leiter des Sportbetriebes
f) dem Pressewart
g) dem Protokollführer

Die Mitglieder des Vorstandes werden auf der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wählbar ist jedes Vereinsmitglied, das am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Stimmberechtigt ist jedes Vereinsmitglied, das am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat. Eine Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

In den Jahren mit geraden Jahreszahlen werden gewählt:
a) der 1. Vorsitzende
b) der 3. Vorsitzende
c) der Kassenwart
d) der Leiter des Sportbetriebes
e) der Protokollführer

In den Jahren mit ungeraden Jahreszahlen werden gewählt:
a) der 2. Vorsitzende
b) der Jugendleiter
c) der Pressewart

Die nicht zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder können sich für die zur Wahl stehenden Ämter zur Wahl stellen. Erfolgt eine Wahl, so muss sein bisheriges Amt ebenfalls neu besetzt werden. Allerdings dann laut Satzung nur für ein Jahr.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende alleine, oder der 2. Vorsitzende gemeinsam mit dem Kassenwart oder dem Geschäftsführer.

§16 - Pflichten des Vorstandes

Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Jahreshauptversammlung gefassten Beschlüsse zu führen.

§17 – Der Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern, sowie zwei Ersatzmitgliedern. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und sollen nach Möglichkeit über 40 Jahre alt sein. Sie werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

§18 – Aufgaben des Ehrenrates

Der Ehrenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit in einem Zusammenhang steht und nicht die Zuständigkeit eines Sportgerichts gegeben ist.

Er beschließt ferner über den Ausschluss von Mitgliedern nach § 9. Er trifft auf den Antrag jeden Vereinsmitgliedes zusammen und beschließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem den Betroffenen Zeit und Gelegenheit gegeben worden ist, sich gegen die Anschuldigungen die erhoben wurden, zu verantworten und zu entlasten.

Er darf folgende Strafen verhängen:

a) Verwarnung
b) Verweis
c) Aberkennung der Fähigkeit ein Vereinsamt zu bekleiden, mit sofortiger Suspendierung
d) Ausschluss von der Teilnahme am Sportbetrieb bis zu zwei Monaten
e) Ausschluss aus dem Verein

Jede den Betroffenen belastende Entscheidung ist diesem schriftlich mitzuteilen und zu begründen.

Seine Entscheidung ist endgültig.

§19 – Kassenprüfer

Die von der Jahreshauptversammlung auf jeweils ein Jahr zu wählenden Kassenprüfer haben mindestens zweimal im Jahr gemeinschaftlich und unvermutet vorzunehmen. Diese Prüfungen haben bis ins Detail zu gehen und müssen in einem Protokoll festgehalten werden. Die Ergebnisse haben sie dem 1. Vorsitzenden mitzuteilen, der hierüber in der Jahreshauptversammlung berichtet. Eine Wiederwahl der Kassenprüfer ist nicht zulässig.

§20 – Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3⁄4 der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

Über die Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 4/5 unter der Bedingung, dass mindestens 4/5 der stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich.

Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins weniger als 4/5 der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung 4 Wochen später nochmals zu wiederholen.

Die Versammlung ist dann, ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen, beschlussfähig.

§21 – Vermögen des Vereins

Die Überschüsse der Vereinskasse, sowie die sonst vorhandenen Vermögensstände, sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.

Im Falle der Auflösung des Vereins, fällt das vorhanden Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten, an die Gemeinde Wietmarschen mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich unter Beachtung der §§ 60 und 61 der Abgabenordnung, zur Förderung des Sports verwenden darf.

§22 – Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.