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SVW erwartet hohe Hürde

Zu Gast beim TV Cloppenburg

Die erste Auswärtsaufgabe in der 3. Liga steht heute Abend für die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen auf dem Programm. Um 18 Uhr gastiert das Team von Trainer Matthias Haarmann dabei bei einem langjährigen Kontrahenten: Dem TV Cloppenburg. Für die Gastgeberinnen ist die heutige Partie der Auftakt in die Saison. Denn am vergangenen Wochenende waren die Cloppenburgerinnen beim Regionalpokal in Lohne im Einsatz. Dort schaute am Sonntag auch Haarmann vorbei, um den Ligagegner noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Die Erkenntnisse hielten sich allerdings in Grenzen. „Das war kein Maßstab, weil Cloppenburg längst nicht komplett war“, berichtete der SVW-Coach über seine Gegnerbeobachtung. So spielte auch die Nordhornerin Vanessa Hansmann auf einer ungewohnten Position. Die Zuspielerin, die beim SC Union Emlichheim und VfL Oythe viel Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt hat, agierte beim Pokalturnier im Mittelblock.

Während das Ergebnis für den TVC in Lohne zweitrangig war, sieht das in er Liga ganz anders aus. Die Cloppenburgerinnen starten mit der Zielvorgabe in die Saison, einen Platz unter den ersten Drei zu belegen. „Sie werden den Auftakt mit aller Macht gewinnen wollen“, sagt Haarmann über den letztjährigen Liga-Vierten. Davon will sich das junge SVW-Team aber nicht beeindrucken lassen. „Wenn wir an die Leistung aus dem Spiel gegen Senden anknüpfen, können wir in Cloppenburg etwas holen“, ist der SVW-Verantwortliche überzeugt. Beim Saisondebüt hatten die Wietmarscherinnen zwar mit 0:3 das Nachsehen, überzeugten aber mit einem beherzten Auftritt. Ein wichtiger Faktor könnte in dieser Saison allerdings die Konstanz werden. So gewann der SVW am Dienstag bei einem Trainingsmatch gegen die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim zwei Sätze klar, hatte aber auch zweimal deutlich das Nachsehen. 

SVW erlebt in Cloppenburg sein Waterloo

Keine Chance für SVW-Volleyballerinnen

Einen rabenschwarzen Tag erwischten am Sonnabend die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen. Bei einem Auswärtsspiel beim TV Cloppenburg bekam der Drittligist keinen Fuß auf die Erde und war bei der 0:3 (6:25, 20:25, 13:25)-Niederlage absolut chancenlos. „Das war überhaupt nichts. Wir haben nicht ansatzweise das zeigen können, was wir uns vorgenommen haben“, berichtete Trainer Matthias Haarmann. Am deutlichsten wurde das im ersten Durchgang, in dem die Wietmarscherinnen lediglich auf sechs Punkte kamen. „Das war hammerhart. Wir haben in keinem Spielelement an die Leistung vom ersten Spiel gegen Senden anknüpfen können“, ärgerte sich der SVW-Coach. Lediglich im zweiten Durchgang gelang es dem neu formierten Team des Aufsteigers für Schadensbegrenzung zu sorgen. Beim 16:15-Zwischenstand lagen die Gäste noch in Front. Große Probleme in der Annahme sorgten anschließend aber einmal mehr dafür, dass die Cloppenburgerinnen bis auf 22:16 davonzogen. „In der Phase hat es dann wieder überhaupt nicht funktioniert“, sagte Haarmann. Ein Fazit, das auch auf den dritten Satz zutrifft. Auch da bestimmten die Gastgeberinnen, bei denen die ehemalige Emlichheimer Zweitliga-Zuspielerin Vanessa Hansmann im Mittelblock agierte, das Geschehen nach Belieben. Nach dem 13:25 blieb Haarmann deshalb lediglich Galgenhumor. „Das einzig Positive ist, dass es nicht mehr tiefer geht.“ Den Kopf steckt das junge Wietmarscher Team deshalb aber nicht in den Sand. „Wir werden das Spiel abhaken und in der nächsten Woche wieder bei Null beginnen“, sagte Haarmann. Das Verdrängen ging noch am Samstagabend los. Nach der Heimkehr aus Cloppenburg machte sich die Mannschaft geschlossen auf den Weg zum Wietmarscher Oktoberfest.

SV Wietmarschen: Theresa Niehoff, Hanna Niehoff, Dana Engbers, Kim Niehoff, Maren Timmers, Nele Welling, Emely Aveskamp, Ylva Goor, Katrin Bruns, Lea Niehoff. 

Heimspiel gegen SG Marmagen-Nettersheim

Bei den Volleyballerinnen des SV Wietmarschen nimmt Trainer Matthias Haarmann vor dem Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen den letztjährigen Zweiligisten SG Marmagen-Nettersheim Druck vom Kessel. „Es bringt nichts, wenn wir uns jetzt mit dem Blick auf die Tabelle verrückt machen“, sagt der Trainer des Drittliga-Aufsteigers nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen den ASV Senden und den TV Cloppenburg zum Start in die neue Saison. So sollen in den kommenden Wochen nicht die Ergebnisse im Fokus stehen, sondern die Weiterentwicklung des Teams. „Wir wollen uns individuell und als Mannschaft Stück für Stück steigern. Alles andere kommt dann von selbst“, sagt Haarmann, der mit seinem jungen Team in den ersten Partien schon einiges an Lehrgeld zahlen musste. Mit zahlreichen Jugendspielerinnen geht der SVW die 3. Liga mit einem extrem jungen Kader an. Hinzu kommt, dass mit Ylva Goor, Dana Engbers und Hanna Niehoff auch drei Spielerinnen mit mehr Erfahrung neu im Aufgebot sind. „Wir wollen uns verstärkt auf unsere Leistung konzentrieren“, sagt Haarmann, der hofft, dass seine Mannschaft gegen Marmagen an die gute Leistung vom Saisonauftakt gegen Senden anknüpfen kann. Dass die Gäste, die sich vor der Saison freiwillig aus der 2. Bundesliga zurückgezogen haben, leistungsmäßig zu den Topteams der Liga zählen, steht dabei außer Frage. Stehen mit Alexandra Preiß oder Judith Flemig sogar Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung in der Halle und im Beach im Aufgebot. Zum Saisonauftakt schlug das Team aus der Eifel die SG Langenfeld glatt mit 3:0.

Mit Lockerheit zum Satzgewinn

Volleyball- Erste boten beim 1:3 gut Paroli

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben dem Zweitliga-Absteiger SG Marmagen-Nettersheim gut Paroli geboten. „Unser Plan, etwas Druck von der jungen Mannschaft zu nehmen, ist aufgegangen“, sagte Trainer Matthias Haarmann nach der 1:3 (30:28, 21:25, 18:25, 19:25)-Niederlage gegen die hoch favorisierten Gäste aus der Eifel.

Im ersten Durchgang legten die Gastgeberinnen direkt los wie die Feuerwehr und erspielten sich einen 14:7-Vorsprung. „Das Team hat das wirklich gut gemacht. Allerdings haben wir auch davon profitiert, dass Marmagen uns sicher ein wenig unterschätzt hat“, so Haarmann, nachdem der SVW am Wochenende zuvor eine empfindliche Niederlage beim TV Cloppenburg kassiert hatte. Im Vergleich dazu waren die Wietmarscherinnen am Sonntag allerdings nicht wiederzuerkennen.

Nach dem guten Start des SVW holten die Gäste jedoch Punkt um Punkt auf und waren beim 23:23 wieder auf Augenhöhe. In der Folgezeit erspielten sich die Wietmarscherinnen drei Satzbälle, die jedoch allesamt ungenutzt blieben. Als Marmagen dann beim 28:27 zum Satzgewinn servierte, schienen die SVW-Felle davonzuschwimmen. Umso größer war die Freude über das 30:28. „Es war toll, dass wir uns für das gute Spiel belohnt haben“, sagte der SVW-Coach.

Auch in den folgenden Sätzen hielten die Wietmarscherinnen, die in der Mitte auf Maren Timmers verzichten mussten, gut mit. In allen drei Sätzen erspielte sich das Team zwischenzeitlich eine Führung. Im zweiten Satz lag der SVW mit 8:5 vorne, im dritten Durchgang mit 11:10 und im vierten Spielabschnitt lagen die Gastgeberinnen mit 13:12 in Front. Dass diese Führungen bei der Stärke des Gegners nicht bis zum Ende gehalten wurden, war zu verschmerzen. „Dafür war Marmagen zu gut und routiniert“, sagte Haarmann, der sich über die Leistung seiner junge Garde freute: So zeigte Emely Aveskamp als Libera eine gute Vorstellung, und Lea Niehoff griff über die Mitte beherzt an. Die wieder gewonnene Lockerheit will der SVW nun in die kommenden Aufgaben mitnehmen.

SVW fehlt noch die nötige Konstanz

GfL Hannover im Zuspiel mit Lena Onnen ist beim 0:3 zu stark

Für den SV Wietmarschen hat es auch beim vierten Saisonspiel in der 3. Liga noch nicht zu einem Erfolgserlebnis gereicht. Bei der GfL Hannover hatte das Team von Trainer Matthias Haarmann am Sonnabend mit 0:3 (19:25, 16:25, 18:25) das Nachsehen. „Uns fehlt noch die Konstanz in unserem Spiel. Daran müssen wir weiter arbeiten“, sagt der SVW-Coach, der in der Landeshauptstadt verletzungsbedingt auf Dana Engbers verzichten musste. Die ehemalige SCU-Spielerin unterstützte ihr Team aber am Spielfeldrand – und musste mit ansehen, wie eine andere Emlichheimerin dem Spiel ihren Stempel aufdrückte: Bei den Hannoveranerinnen führte Lena Onnen geschickt Regie und brachte die Gäste aus Wietmarschen außerdem immer wieder von der Aufschlaglinie in Bedrängnis.

Im ersten Satz erspielte sich das SVW-Team nach einem 0:2-Rückstand zwar eine 4:2-Führung, anschließend schlichen sich aber zu viele Fehler ins Wietmarscher Spiel ein. So zog die GfL schnell bis auf 13:4 davon und sorgte früh für die Entscheidung im ersten Satz. Danach hielt der SVW, bei dem Ylva Goor im Zuspiel begann, zwar gut mit, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Auch in den Sätzen zwei und drei waren die Spielanteile klar verteilt. Die Wietmarscherinnen traten konsequenter auf als bei ihrer Auswärtspremiere in Cloppenburg, konnten aber nicht an die guten Leistungen aus den beiden Heimspielen gegen Senden und Marmagen-Nettersheim anknüpfen. „Wir verbuchen es unter Lerneffekt und wollen die Stabilität in unserem Spiel weiter steigern“, sagte Haarmann. Ein positives Beispiel dafür ist Libera Emely Aveskamp, die Stück für Stück in ihre Rolle hineinwächst.

SVW: Goor, K. Niehoff, L. Niehoff, Bruns, H. Niehoff, Welling, Aveskamp, T. Niehoff, Timmers.

SVW tritt in Langenfeld an

Heimrecht getauscht

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen müssen improvisieren. Weil die heimische Sporthalle während der Schulferien renoviert wird, steht sie dem Drittligateam aktuell nicht zur Verfügung. Mit der SG Langenfeld hat der SVW deshalb das Heimrecht getauscht. So tritt Trainer Matthias Haarmann mit seinem Team heute Abend um 18 Uhr im Rheinland an. 

Auch für die Trainingseinheiten weicht der SVW aus. „Am Dienstag haben wir in Lohne trainiert und heute Abend sind wir in Emlichheim“, berichtete Haarmann gestern vor dem Abschlusstraining. Außerdem stellt in den kommenden Wochen auch der SV Hoogstede Hallenzeiten zur Verfügung. „Es ist schön, dass die Zusammenarbeit so gut klappt“, freut sich der SVW-Coach. 

In Langenfeld erwartet die Wietmarscherinnen ein Gegner, der gut gestartet ist. Nach Siegen gegen Hannover (3:2) und Gladbeck II (3:0) haben die Gastgeberinnen bereits fünf Punkte auf dem Konto. Die Trauben für den SVW werden also hoch hängen. „Wir arbeiten weiter daran, unseren ersten Punkt zu holen. Im Training läuft es wirklich gut. Aber auf der anderen Seite des Netzes steht natürlich immer noch ein Gegner, der etwas dagegen hat“, sagt Haarmann, der wie einige seiner Spielerinnen Langenfeld bereits aus der ersten Episode in der 3. Liga kennt. „Es gab einige Abgänge, aber sie haben sich gut verstärkt“, meint er. Mit Ylva Goor und Kim Niehoff waren zwei Spielerinnen unter der Woche angeschlagen. Haarmann hofft aber, dass die Zuspielerin und die Mittelblockerin mit dabei sein können.

SVW zahlt weiter Lehrgeld

0:3 Niederlage in Langenfeld

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen zahlen in der 3. Liga weiterhin Lehrgeld. Am Sonnabend blieb das Team von Trainer Matthias Haarmann bei der SG Langenfeld chancenlos. Die Niedergrafschafterinnen kehrten aus dem Rheinland mit einer klaren 0:3 (11:25, 18:25, 18:25)-Niederlage zurück. Dabei verschliefen die SVW-Volleyballerinnen vor allem den Start in die Partie. „Im ersten Satz sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben viel zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich Haarmann. Zwar konnten die Wietmarscherinnen das Duell mit dem neuen Tabellenzweiten der Liga in der Anfangsphase bis zum 6:9-Zwischenstand relativ ausgeglichen gestalten, dann setzten sich die Gastgeberinnen aber entscheidend auf 17:8 ab. Auch in der Schlussphase des Satzes hatte der SVW dem Angriffsdruck der Langenfelderinnen nur wenig entgegenzusetzen. „Ich weiß auch nicht, warum wir es auswärts nicht schaffen unser Leistungsniveau abzurufen“, sagt Haarmann, dessen Team in den Heimspielen bislang überzeugender aufgetreten ist als in der Fremde.

In Langenfeld waren die Variationsmöglichkeiten auf Wietmarscher Seite allerdings auch stark eingeschränkt. Zuspieler Ylva Goor musste verletzungsbedingt passen, Diagonalangreiferin Nele Welling weilt im Urlaub. So stellte Haarmann um. Hanna Niehoff wechselte vom Außen- in den Diagonalangriff, Katrin Bruns und Dana Engbers griffen über die Außenposition an. Mit Elena Niehoff gehörte außerdem eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft als Alternative zum Aufgebot, die allerdings nicht zum Einsatz kam. „Wir werden die Hilfe von Elena in dieser Saison bestimmt noch einmal brauchen und wollen nicht, dass sie sich festspielt“, sagt Haarmann angesichts der Tatsache, dass das nach dem zweiten Einsatz bereits der Fall wäre.

Ab dem zweiten Durchgang präsentierten sich die Gäste auf dem Feld geschlossener. Mit einer besseren Ordnung hielten sie phasenweise gut mit, kamen für einen Satzgewinn aber dennoch nicht in Frage. So führten die Wietmarscherinnen dritten Satz mit 7:6 und lagen bis zum 13:13 gleichauf. Eine kurze Schwächephase des SVW zum 13:18 bereitete den Gastgeberinnen dann aber dann endgültig den Weg zum Sieg. „Unser Problem war, dass wir trotz einer guten Annahme unsere Angriffe nicht durchgebracht haben“, hob der SVW-Coach ein Manko hervor, auf dessen Team am kommenden Wochenend ein Gladbeck die nächste Auswärtsaufgabe wartet.

SV Wietmarschen: T. Niehoff, Timmers, L. Niehoff, K. Niehoff, Engbers, Bruns, H. Niehoff, Aveskamp, E. Niehoff (n.e.).

SVW verliert erneut

0:3 Niederlage in Gladbeck

Für den SV Wietmarschen hängen die Trauben in der 3. Liga immer noch zu hoch. Beim TV Gladbeck II kassierte der Aufsteiger am Sonnabend eine 0:3 (21:25, 14:25, 15:25)-Niederlage. „Einstellung und Kampfgeist haben bei uns gestimmt. Aber wir haben noch nicht die Klasse, um gegen so einen Gegner dagegenzuhalten“, lautete die Analyse von SVW-Coach Matthias Haarmann. Dabei gerieten die Wietmarscher Volleyballerinnen in allen drei Sätzen bereits in der Anfangsphase entscheidend ins Hintertreffen. Im ersten Satz kamen sie mit 2:10 denkbar schlecht aus den Startlöchern. Anschließend kämpfte sich das junge Team aber gut in die Partie zurück. Unterstützt von mehreren Anhängern kamen die Gäste auf 20:21 heran. „Da hatten wir eine starke Phase. Die müssen wir auch einmal bis zum Satzende durchziehen“, sagte Haarmann, der allerdings mit ansehen musste, wie sein Team in der Schlussphase des ersten Satzes die Kontrolle über das Spiel wieder verlor.

Im zweiten Durchgang geriet der SVW, bei dem Ylva Goor verletzungsbedingt doch noch nicht wieder zur Verfügung stand, schnell mit 2:7 ins Hintertreffen. Im dritten Satz setzten sich die Gastgeberinnen auf 11:3 ab. In beiden Sätzen schafften es die Gäste anschließend nicht mehr, für eine Wende zu sorgen. So stand in der Endabrechnung eine verdiente Drei-Satz-Niederlage.

SVW belohnt sich nicht

Volleyballerinnen unterliegen SCL mit 0:3

Der SV Wietmarschen hat gestern Nachmittag lange Zeit auf Augenhöhe mit dem SC Langenhagen agiert. Am Ende hatten die Volleyballerinnen aus der Niedergrafschaft gegen den aktuellen Tabellenführer der 3. Liga allerdings glatt in drei Sätzen das Nachsehen. 17:25, 23:25, 22:25 hieß es in der Endabrechung aus der Sicht des Teams von Trainer Matthias Haarmann. Bereits das Abschlusstraining am Freitagabend hatte für den SVW unter keinem guten Stern gestanden. Zwar konnte Ylva Goor nach ihrer Rückenverletzung zum ersten Mal wieder mitwirken, dafür verletzte sich aber mit Theresa Niehoff die zweite Zuspielerin im Kader. Um auf Nummer sicher zu gehen, reaktivierte Haarmann kurzfristig Julia Osseforth, die vom Training der zweiten Mannschaft zur Übungseinheit des Drittligateams stieß. Die schwarze Serie setzte sich aber fort. Osseforth zog sich am Freitagabend eine Fingerverletzung zu und musste so am Wochenende bei der ersten und der zweiten Mannschaft passen.

Im ersten Satz erwischten die Gäste aus Langenhagen den besseren Start. Der Mitaufsteiger erspielte sich rasch und Punktepolster und gab das bis zum Satzende nicht mehr her. Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern in der renovierten Sporthalle in Wietmarschen ein anderes Bild. Die Gastgeberinnen hielten gegen das erfahrene SCL-Team gut mit und lagen im zweiten Spielabschnitt fast durchgehen in Front. Nach einer 22:18-Führung wendete sich allerdings das Blatt. „Da haben wir es trotz einer guten Annahme nicht geschafft, unsere Angriffe durchzubringen. Es ist wirklich schade, dass wir uns für unsere gute Leistung nicht belohnen“, stellte der SVW-Coach fest. Im dritten Satz blieben die Wietmarscherinnen ebenfalls auf Tuchfühlung, mussten sich letztlich aber mit 22:25 geschlagen geben. „Moral und Einstellung stimmen weiterhin“, betonte Haarmann nach der siebten Niederlagen im siebten Spiel.

SV Wietmarschen: Goor, Timmers, L. Niehoff, K. Niehoff, Welling, Engbers, Bruns, H. Niehoff, Aveskamp.

SV Bad Laer zu Gast in Wietmarschen

In der 3. Liga nehmen die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen an diesem Wochenende den nächsten Anlauf, nach dem Aufstieg die ersten Punkte einzufahren. Um 16 Uhr ist am Sonntag der SV Bad Laer in der Sporthalle in Wietmarschen zu Gast. Räumlich ist das Duell mit dem einzigen Bezirksrivalen in der dritthöchsten Spielklasse ein Derby. In der Tabelle trennt die beiden Mannschaften allerdings ein ganzes Stück. Mit 13 Punkten gehört der SV Bad Laer den stärksten Mannschaften der Liga. Der Rückstand auf den Tabellenführer ASV Senden beträgt lediglich drei Zähler. Der bisherige Saisonverlauf hat aber auch gezeigt, dass die West-Straffel der 3. Liga immer wieder für Überraschungen gut ist. Das betrifft auch die Gäste aus dem Landkreis Osnabrück. So sorgte das Team von Trainer Knut Powilleit mit einem 3:0-Erfolg gegen den Titelaspiranten SG Marmagen-Nettersheim für ein echtes Ausrufezeichen. Dazu gesellt sich beispielsweise aber auch eine 2:3-Niederlagen in den Heimspielen gegen Nienburg und Hannover. 

„Bad Laer hat wie wir einen kleinen Kader. Aber der ist sehr ausgeglichen besetzt", sagt SVW-Coach Matthias Haarmann. Obwohl die Wietmarscherinnen nach sieben Spielen noch ohne Punkte da stehen, ist Stimmung im Team weiterhin voll intakt. Vor dem morgigen Heimspiel wirft Haarmann außerdem einen Blick in die Vergangenheit. Da waren die Duelle zwischen dem SV Bad Laer und dem SVW meist eng und heiß umkämpft. „Ich hoffe, dass wir auch diesmal gut dagegenhalten können", sagt der Coach, der allerdings weiterhin auf Theresa Niehoff verzichten muss. Auch Ylva Goor, die zweite Zuspielerin im Kader, plagt sich noch mit Rückenproblemen.

Der Rahmen für das Bezirksduell am Sonntag stimmt auf jeden Fall. Wie es bereits in den letzten Jahren Tradition war, veranstaltet die erste Mannschaft eine große Adventsverlosung.

 

Heimspiel gegen Bad Laer verloren

Gute Besserung Ylva!

Der SV Wietmarschen bleibt in der Volleyball-Regionalliga auch nach dem achten Spieltag ohne Erfolgserlebnis. Das 0:3 (26:28, 12:25, 8:25) gegen den SV Bad Laer rückte nach der Partie allerdings schnell in den Hintergrund. Denn Ylva Goor hatte sich bei dem Spiel so verausgabt, dass sie wegen starker Rückenschmerzen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die holländische Zuspielerin hatte bereits in den vergangenen Wochen mit Rückenschmerzen zu kämpfen, die ihr nun wieder Sorgen bereiten. Weil mit Theresa Niehoff die zweite Spielgestalterin im SVW-Aufgebot mit einer Fußverletzung länger ausfällt, biss Goor im Bezirksduell mit dem SV Bad Laer auf die Zähne – und zeigte damit letztlich falschen Ehrgeiz. „Die Gesundheit geht selbstverständlich vor. Ylva hätte vor dem Spiel sagen müssen, dass sie nicht einsatzfähig ist. Auch wenn wir dann keine richtige Zuspielerin gehabt hätten“, betonte Trainer Matthias Haarmann.

Im ersten Satz war Goor die Verletzung noch nicht anzumerken. Nach einem schnellen 0:6 kämpften sich die Gastgeberinnen in die Partie zurück und spielten im weiteren Verlauf des Satzes stark auf. Beim 22:21 ging das SVW-Team zum ersten Mal in Führung. Anschließend sorgten einige Unkonzentriertheiten allerdings dafür, dass die Gäste drei Punkte in Serie machten und sich zwei Satzbälle erspielten. Die wehrten die Wietmarscherinnen ab und hatten ihrerseits beim 25:24, 26:25 und 27:26 drei Chancen, den ersten Durchgang für sich zu entscheiden. „Leider haben wir uns in der Phase wieder nicht für unser gutes Spiel belohnt. Dabei hatten wir auch in den Ballwechseln durchaus unsere Möglichkeiten“, berichtete Haarmann. So übernahmen die Gäste aber wieder die Initiative und verwandelten ihren insgesamt vierten Satzball zum 30:28.

Anschließend wurde die Partie jedoch immer mehr zu einer ganz eindeutigen Angelegenheit für den Bezirksrivalen aus dem Landkreis Osnabrück. Nach einem schwachen Start im zweiten Satz kam der SVW zwar noch einmal bis auf 8:9 heran, in der Folgezeit punkteten aber fast ausnahmslos die Gäste, die jeden Fehler auf Wietmarscher Seite eiskalt bestraften. Die Chancenlosigkeit des SVW im weiteren Spielverlauf hatte sicherlich auch damit zu tun, dass der Spielaufbau auf Grund von Goors Problemen immer stärker an Qualität verlor. „Das Endergebnis ist zweitrangig“, betonte Haarmann, der hofft, dass das Heimspiel die letzte Partie des SVW in diesem Jahr war. Für das Auswärtsspiel in Nienburg hat der SVW bereits seit längerem einen Verlegungsantrag gestellt, weil am kommenden Wochenende mehrere Spielerinnen mit der U 20 bei der Bezirksmeisterschaft im Einsatz sind.

 

Verletzungsmisere setzt sich fort

Am 09.01.2016 Spiel beim ASV Senden

Am Samstag um 19.00 Uhr beginnt für die Volleyball- Erste die Rückrunde beim ASV Senden.

Beim Duell gegen den Tabellenführer stellt sich die Mannschaft von alleine auf. Nachdem Ylva Goor und Hanna Niehoff bereits verletzungsbedingt fehlen, knickte auch Katrin Bruns beim Training um und zog sich einen Bänderriss zu.

Nun müssen die jungen Spielerinnen in die Bresche springen. Maren Timmers wird neben Dana Engbers in den Außenangriff rücken. Im Mittelblock bilden Kim und Lea Niehoff ein Schwesterngespann.

Ausgerechnet jetzt trifft man dabei nun auf das Topteam der Liga. Die Mannschaft aus dem Münsterland konnte bereits bei Saisonauftakt in Wietmarschen überzeugen.

 

Wietmarschen kann den Tabellenführer nicht gefährden

Niederlage in Senden

Für die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen hingen die Trauben beim Tabellenführer der 3. Liga erwartet hoch. Beim ASV Senden kassierten die stark ersatzgeschwächten Niedergrafschafterinnen am Sonnabend eine 0:3 (11:25, 12:25, 19:25)-Niederlage. Während sich das Team von Trainer Matthias Haarmann (Foto) mit dem letzten Aufgebot von lediglich sieben Spielerinnen auf den Weg ins Münsterland gemacht hatte, konnten die Gastgeberinnen aus dem Vollen schöpfen. Mit zwölf Spielerinnen hatte ASV-Trainer Wolfgang Voosholz aber nicht zahlenmäßig, sondern auch qualitativ mehr zu bieten.

 

Der Aufsteiger demonstrierte vor allem in den ersten beiden Sätzen, warum er die Hinrunde als Tabellenführer abgeschlossen hat. „Senden hat stark und vor allem sehr konstant gespielt“, sagte Haarmann. Seinem Team gelangen zwar auch gelungene Aktionen, dazwischen mischten sich aber immer wieder Fehler: „Wenn wir ein schnelles Spiel aufziehen konnten, sah es gut aus. Aber insgesamt waren wir in allen Spielelementen nicht konstant genug.“ Einen Vorwurf will der SVW-Coach seinem äußerst jungen Team dafür aber nicht machen. „Die Mädchen haben alles versucht“, betont Haarmann.

 

Im dritten Satz spiegelte sich das Engagement auch im Ergebnis wider. Nachdem die Gäste erneut hoch in Rückstand geraten waren (11:20), sorgte Theresa Niehoff von der Aufschlaglinie für viel Druck. Bei der erfolgreichen Serie lief auch das Angriffsspiel der Wietmarscherinnen besser zusammen. So kämpften sie sich noch einmal bis auf drei Punkte heran. Wirklich in Gefahr konnten sie das starke ASV-Team aber nicht bringen.

 

SVW hält gut mit, verliert aber erneut

In der 3. Liga haben die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen dem TV Cloppenburg gestern Nachmittag gut Paroli geboten, bleiben nach dem 1:3 (20:25, 14:25, 25:20, 18:25) allerdings weiterhin ohne Punktgewinn. „Unsere Leistung war wesentlich besser als im Hinspiel. Außerdem war der Spielverlauf noch enger, als es das Ergebnis ausdrückt“, stellte Trainer Matthias Haarmann fest. Das galt schon für den ersten Satz. Da lagen die Gastgeberinnen immer wieder in Front und gestalteten die Partie bis zum 17:17 ausgeglichen. Mehrere individuelle Fehler führten dann jedoch dazu, dass die Gäste auf 21:17 davon zogen. Der SVW kam zwar noch einmal auf zwei Punkte (20:22) heran, für die Wende reichte es aber nicht mehr.

Im zweiten Durchgang drückte der TVC, bei dem die gebürtige Nordhornerin Vanessa Hansmann im Mittelblock komplett durchspielte, der Partie ihren Stempel auf. „Cloppenburg hat das gut gemacht. Aber in der Phase fehlte bei uns auch der letzte Biss“, so Haarmann. Der war im dritten Durchgang umso größer. Jetzt entwickelten die Wietmarscherinnen viel Druck von der Aufschlaglinie und ließen sich auch nicht davon aus dem Konzept bringen, dass die Gäste zwischenzeitlich aus einem 15:14 ein 15:18 machten. Kim Niehoff brachte ihr Team mit starken Aufschlägen wieder in die Spur zurück. Mit 25:20 gewann der SVW den dritten Durchgang und konnte unter dem Jubel des Publikums den zweiten Satzgewinn in dieser Spielzeit feiern. „Die Halle war trotz des schönen Winterwetters wieder rappelvoll“, freute sich Haarmann auch über die Unterstützung von den Rängen. Den ersten Punktgewinn konnten die SVW-Anhänger allerdings nicht bejubeln. Denn im vierten Satz sorgte nach einem 9:10-Zwischenstand eine Schwächephase in der Annahme dafür, dass die Gäste bis auf 9:21 davonzogen. Dass die Moral des Teams voll intakt ist, zeigte sich am Spielende. Bei einem 13:24-Rückstand wehrte der SVW noch fünf Matchbälle ab, bevor der Sieg der Cloppenburgerinnen in trockenen Tüchern war. Ein Sonderlob verdiente sich Nele Welling, die auf der Diagonalposition eine starke Leistung zeigte.

 

Erneute Niederlage für den SVW

Ohne einen Satzgewinn sind die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen vom Auswärtsspiel bei der SG Marmagen-Nettersheim zurückgekehrt. Trotz der 0:3 (17:25, 21:25, 16:25)-Niederlage seines Teams war Trainer Matthias Haarmann mit dem Auftritt gegen ein Topteam der 3. Liga keineswegs unzufrieden. „Wir haben zwar nicht unsere Leistungen aus den Heimspielen anknüpfen können, aber eine unserer besten Auswärtsleistungen gezeigt“, bilanzierte der SVW-Coach. Gegen den neuen Tabellenführer agierten die Wietmarscherinnen trotz anhaltender Personalprobleme über weite Strecken auf Augenhöhe. Ein wichtiger Faktor war dabei, dass Theresa Niehoff rechtzeitig genesen war, die so die Schaltzentrale besetzen konnte. Eine gute Leistung zeigte auch Dana Engbers, die in der Annahme mit einer starken Quote überzeugte.
Im ersten Satz blieben die Niedergrafschafterinnen bis zum 9:10 auf Tuchfühlung. Anschließend sorgte eine kurze Schwächephase aber dafür, dass die Gastgeberinnen sich entscheidend auf 15:9 absetzen konnten. „So einen Rückstand können wir gegen so einen Gegner dann nicht mehr aufholen“, sagt Haarmann. Im zweiten Satz blieb die Partie bis zum 12:12 ausgeglichen. Anschließend übernahmen aber die Spielgemeinschaft, die in der vergangenen Saison noch in der 2. Bundesliga aufgeschlagen hat, wieder die Initiative und setzte sich auf 22:16 ab. Die Entscheidung war das aber noch nicht. Theresa Niehoff sorgte mit einer Serie druckvoller Aufschläge dafür, dass ihr Team wieder auf 21:22 heran kam. Die gut eingespielten Rheinländerinnen ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Mit drei Punkten in Folge machten sie auch den zweiten Satzgewinn perfekt. Im dritten Spielabschnitt führte das SVW-Team zwischenzeitlich sogar (6:4). Wieder war es aber eine Schwächeperiode, die die Wietmarscherinnen ins Hintertreffen brachte. Mit acht Punkten in Folge stellten die Gastgeberinnen die Weichen auf Grün.
SV Wietmarschen: T. Niehoff, K. Niehoff, L. Niehoff, Bruns, Engbers, Welling, Aveskamp, Timmers.

 

Mit viel Schwung ins nächste Heimspiel

SG Langenfeld zu Gast in Wietmarschen

Ihren Aufwärtstrend in den Heimspielen wollen die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen auch an diesem Wochenende fortsetzen. Morgen empfängt das Team von Trainer Matthias Haarmann um 16 Uhr die SG Langenfeld vor heimischer Kulisse. Das Heimrecht hatten beide Mannschaften in der Hinrunde getauscht, weil die Sporthalle in Wietmarschen seinerzeit wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung stand. „Wir wollen an die Leistung in den letzten Heimspielen anknüpfen“, sagt Haarmann, der mit seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende bei der 2:3-Niederlage gegen die GfL Hannover den ersten Punktgewinn nach dem Aufstieg in die 3. Liga einfuhr. Die Gäste aus dem Rheinland stehen als Tabellensiebter ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte. Allerdings schätzt der SVW-Coach den Gegner stärker ein, als es die Bilanz vermuten lässt. „Langenfeld hat eine starke Mannschaft. Das haben sie auch im Hinspiel gezeigt“, betont Haarmann. Da waren die Wietmarscherinnen bei der 0:3-Niederlage chancenlos. Mittlerweile hat sich das Wietmarscher Spiel aber stabilisiert. Beim vergangenen Heimspiel hatte daran auch Kathrin Albers ihren Anteil, die als Libera ihr Comeback feierte. Von der Erfahrung kann auch Emely Aveskamp profitieren. Bislang musste das junge Talente die Verantwortung auf der Libera-Position alleine schultern. Immer noch verzichten müssen die Wietmarscherinnen allerdings auf die Erfahrung von Hanna Niehoff und Ylva Goor, die weiterhin verletzungsbedingt ausfallen.
Das Ziel der Gastgeberinnen ist es erneut, von der Aufschlaglinie viel Druck zu machen. „Langenfeld hat eine starke Mitte, die dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen“, betont Haarmann. Außerdem ist eine stabile Annahme das A und O, um selbst im Angriff erfolgreich sein zu können. Zu Beginn dieser Trainingswoche steckte den SVW-Spielerinnen der Doppelspieltag noch in den Knochen. „Bis Sonntag ist der Akku aber wieder voll aufgeladen“, verspricht Haarmann – und hofft wieder auf einen schwungvollen Heimauftritt.

 

Endlich der erste Sieg

Volleyballerinnen belohnen sich für gute Leistung

Die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben im Drittliga-Heimspiel gegen die SG Langenfeld den ersten Saisonsieg eingefahren. Entsprechend groß war die Freude aufseiten der Gastgeberinnen, die erst eine Woche zuvor den ersten Punktgewinn verbucht hatten. „Das war Gänsehaut pur, die Freude war riesengroß“, berichtete Trainer Matthias Haarmann vom Gefühl, als sein Team den dritten Matchball zum 3:2 (13:25, 25:17, 18:25, 27:25, 15:12)-Sieg verwandelt hatte. Das Ergebnis war umso bemerkenswerter, da die Gastgeberinnen im ersten Satz vor 250 Zuschauern einen klassischen Fehlstart hingelegt hatten. „Der erste Durchgang war sehr, sehr zäh. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen; da war viel Sand im Getriebe“, berichtete Haarmann. Die nächsten Abschnitte gingen abwechselnd an die beiden Teams, ehe der SVW den Rhythmus brach und sich nach dem 27:25 im vierten Satz auch den Tiebreak sicherte (15:12). „Das war eine richtig gute Teamleistung, alle haben zum Sieg beigetragen. Schön, dass die Mädels sich belohnt haben“, freute sich Haarmann.

Erste Damen zu Gast in Langenhagen

In der 3. Liga steht für die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen am Sonntag (16 Uhr) das Auswärtsspiel beim SC Langenhagen auf dem Programm. Dabei wird es auch eine Premiere geben. In Hannover wird Neuzugang Annika Lambers zum ersten Mal das SVW-Trikot tragen. „Die Freigabe für Annika liegt vor und sie kann uns jetzt schon in den letzten Saisonspielen unterstützen“, sagt Trainer Matthias Haarmann über die ehemalige Junioren-Nationalspielerin, die zuletzt beim USC Braunschweig in der Oberliga antrat.

Weil ihr letztes Pflichtspiel mehr als drei Monate zurückliegt, kann der Neuzugang bereits beim Saisonendspurt in der 3. Liga für Wietmarschen am Ball sein. Die Außenangreiferin soll mithelfen, dass es zu einer weiteren Premiere für den SVW kommt – den ersten Satzgewinn in der Fremde in der laufenden Spielzeit. Denn während die Wietmarscherinnen daheim oft gute Leistungen zeigten, fanden sie in den Auswärtsspielen meist nicht in ihren Rhythmus. Die bislang sieben Auswärtsaufgaben endeten jeweils mit 0:3. „Ich hoffe, dass es morgen zumindest einmal mit einem Satzgewinn klappt“, sagt Haarmann.

Leicht wird die Aufgabe allerdings nicht. Der Mitaufsteiger aus Langenhagen, der in der vergangenen Regionalliga- Spielzeit sogar hinter dem SVW auf dem zweiten Platz landete, hat sich hervorragend in der neuen Liga zurückgefunden. Mit 25 Punkten rangiert das SCLTeam aktuell auf einem starken vierten Platz – und hat sich frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigt. Mit Christina Kornblum (ehemals Dickeboom) und Melanie Fallhorn (ehemals Albers) haben daran auch zwei Spielerinnen aus der Region ihren Anteil, die früher für Union Emlichheim gespielt haben.

Erneute Niederlage für die Erste Damen

0:3 in Langenhagen

Die Drittliga-Volleyballerinnen des SV Wietmarschen haben beim SC Langenhagen eine 0:3 (15:25, 19:25, 14:25)-Niederlage kassiert. „Wir treten auswärts nicht so auf, als ob wir den Sieg unbedingt schaffen wollen“, ärgerte sich SVW-Trainer Matthias Haarmann.

Dabei war schon vor dem Auftritt beim Tabellenvierten für die Niedergrafschafterinnen klar, dass es mit einem Erfolg schwer werden würde – und deshalb hatte Haarmann einen Satzgewinn als Teilziel ausgegeben. Doch auch davon war sein Team weit entfernt. „Im ersten Satz ging es bereits ganz früh in die Hose“, berichtete der SVW-Coach. Schnell zog Langenhagen davon, nutzte dieWietmarscher Fehler und sicherte sich schließlich den Durchgang mit 25:15.

Besser aus Sicht der Gäste lief der zweite Satz, den sie bis zum Stand von 15:15 ausgeglichen gestalten konnten. Dann aber leistete sich Wietmarschen erneut viele Eigenfehler, sodass die Gastgeberinnen von 17:16 auf 22:16 wegzogen und sich den Durchgang mit 25:19 holten.

Im dritten Satz führte der SVW mit 6:2, aber: „Dann fehlten die Konstanz und der Druck im Angriff“, erklärte Haarmann. Langenhagen drehte erneut auf und machte durch das 25:14 den Sieg ohne Satzverlust perfekt. „Man muss im Angriff schon viel zeigen, um gegen eine Mannschaft wie Langenhagen eine Chance zu haben“, sagte der Wietmarscher Coach, der zum ersten Mal auf Außenangreiferin Annika Lambers zurückgreifen konnte. „Sie braucht noch eine Eingewöhnungsphase, aber sie wird uns mit Sicherheit weiterhelfen“, sagte Haarmann.

SV Wietmarschen: K. Niehoff, L. Niehoff, Timmers, T. Niehoff, Aveskamp, Engbers, Bruns, Albers, Lambers.

Auch das letzte Spiel vor großer Kulisse

Abgestiegener Volleyball-Drittligist SV Wietmarschen unterliegt Nienburg mit 0:3

In der 3. Liga konnten die Volleyballerinnen des SV Wietmarschen beim Saisonfinale kein weiteres Erfolgserlebnis feiern. Doch trotz der 0:3 (18:25, 24:26, 22:25)-Niederlage gegen den VC Nienburg sah man auf SVW-Seite viele zufriedene Gesichter. Das hat mit dem ungebrochen großen Zuschauerzuspruch zu tun. Trotz des frühlingshaften Wetters und der Tatsache, dass die Partie für die Gastgeberinnen aus sportlicher Sicht keine Bedeutung mehr hatte, fanden erneut mehr als 300 Zuschauer den Weg in die Wietmarscher Sporthalle. „Das ist Wahnsinn. Draußen ist der erste schöne Sonntag im Jahr – und die Halle ist trotzdem voll“, freute sich Trainer Matthias Haarmann über die Unterstützung.

Die Zuschauer bekamen eine Partie zu sehen, bei der den Gästen deutlich anzumerken war, dass sie noch um wichtige Punkte gegen Abstieg kämpften. Obwohl das VCN-Team nicht in Bestbesetzung antreten konnte, bestimmte es über weite Strecken das Geschehen. Im ersten Satz setzten sich die Gäste nach einem 10:9-Zwischenstand auf 15:9 ab. Im zweiten Durchgang waren dann die Gastgeberinnen am Drücker. Das SVW-Team lag über weite Strecken des Satzes in Führung und schien auch beim 21:15 noch auf den Satzausgleich zuzustreben. Anschließend bekamen die Wietmarscherinnen den Ball im Angriff allerdings nicht mehr auf den Boden. Die Nienburgerinnen nutzten diese Schwächephase konsequent aus und erspielten sich beim 24:22 zwei Sätzbälle. Die konnte der SVW zunächst noch abwehren, beim dritten Satzball machte Nienburg den Sack aber zu.

Im dritten Spielabschnitt gab Haarmann beim letzten Drittligaspiel noch einmal allen Akteurinnen die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Die Nienburgerinnen bestimmten weiterhin das Geschehen und erspielten sich ein 24:18. Mit viel Kampfgeist kamen die Gastgeberinnen noch einmal auf 22:24 heran, mussten sich dann aber geschlagen geben. Durch den Sieg entledigten sich die Gäste aller Abstiegssorgen.

Die Wietmarscherinnen wussten nach der Partie, bei wem sie sich zu bedanken hatten. Mit Getränken und Fingerfood belohnten sie ihre treue Anhängerschaft. Den schönen Rahmen nutzte der Verein außerdem, um in der zehnminütigen Pause zwischen zweiten und dritten Satz eine verdiente Spielerin der Volleyball-Abteilung zu verabschieden. Claudia Haarmann hängt nach 40 Jahren als Spielerin die Volleyballschuhe an den Nagel. Nach ihrer aktiven Zeit wird die Schwester von Trainer Matthias Haarmann, die zuletzt in der dritten Mannschaft spielte, der Abteilung aber weiterhin als Trainerin zur Verfügung stehen.

SV Wietmarschen: T. Niehoff, Goor, Lambers, K. Niehoff, L. Niehoff, Timmers, Bruns, Engbers, Welling, Aveskamp, Albers.

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